Architektur
Realisierung
Prolin
Sanierung und Neubau einer ehemaligen Buntweberei zum neuen Ausbildungszentrum der REHAU AG Status: Realisiert Ort: Gerberstraße 20, 95111 Rehau Jahr: 2008 – 2010 Projekt: WEBERWÜRSCHINGER Architekten Projektleitung Lph 1-8: Bernhard Kurz Fotografien: Stefan Meyer Bauherr: REHAU AG, www.rehau.com Preise: best architects 11 Award, Gold DETAIL Preis 2011 (Unternehmenspreis Corporate) Veröffentlichungen: Bauwelt 28/2010, Baumeister 02/2010 Metamorphose 02/2011 db 05/2011 Brick Bulletin 06/2011 Arkitekten 06/2011 Deutsches Architektur Jahrbuch 2011/2012 Frankfurter Allgemeine Zeitung 18.10.2011
Text
Die Zusammenführung technischer und kaufmännischer Auszubildender verschiedener Standorte der REHAU AG in der gleichnamigen Stadt in Oberfranken, bei gleichzeitig steigenden Auszubildendenzahlen des Unternehmens mündete 2008 im Beschluss ein neues Gebäude für die Ausbildung des eigenen Nachwuchses bereitzustellen. Der auf einer starken Verankerung im Ort basierenden Unternehmensphilosophie folgend, wurde bei der Wahl des Standorts auf ein seit langem im Firmenbesitz befindliches, heruntergekommenes Lagergebäude, eine ehemalige Buntweberei von 1885 zurückgegriffen. Ziel war es, die geschichtliche Verwurzelung des Unternehmens an ihrem Stammsitz, repräsentiert durch den Altbau, mit einem modernen und technologisch fortschrittlichen Erweiterungsbau zu versehen. Der Altbau, ein Denkmal der regionalen Industrieansiedlung befindet sich in prominenter und zugleich malerischer Lage am Ufer der Schwessnitz. Der Neubau gliedert sich an die westliche Giebelseite des Altbaus an, führt dessen Firstlinie und das Satteldach fort und kommt über ein Abknicken entlang des mäandrierenden Flusslaufes zu seiner prägnanten Form. Nicht nur die Morphologie, sondern auch Material, Struktur, Oberfläche und Komposition aller gestaltprägenden Elemente des Gebäudes basieren auf diesem zugrundeliegenden Ansatz des Übergangs und der Weiterentwicklung des Alten ins Neue. Neben der Um- und Neugestaltung sorgt der Einsatz modernster Technologie im Bereich der regenerativen Energiegewinnung und -nutzung sowie eine ökologisch sinnvolle Materialwahl dafür, das Ausbildungszentrum auch ökologisch zu einem Vorzeigeprojekt werden zu lassen.
Plan
Lageplan
GrundrissEG
GrundrissOG
GrundrissDG
Schnitte
Ansichten
Bild
Vor dem Umbau
Baustelle Altbau
Baustelle Neubau
Blick Schwessnitz
Schokoladenseite
Blick von vorn
Blick von Seite
Fenster Altbau / Neubau
Alt trifft Neu
Werkstatt EG
Treppe ins OG
Aufenthaltsraum OG
Aufenthaltsraum OG
Umkleiden OG
Schulung groß DG
Schulung klein DG
K78
Umbau einer denkmalgeschützen Remise Status: Realisiert Ort: Prenzlauer Berg, Berlin Jahr: 2009-2010 Projekt: roedig.schop architekten Projektleitung Lph 5-8: Johannes Krohne Fotografien: Gianni Plescia Bauherr: privat
Text
Die zweigeschossige Remise im Hof einer Gründerzeit-Blockrandstruktur im Kollwitzkiez wurde 1995 unter Ensembleschutz gestellt. Das Gebäude diente ehemals als Mosterei und Brauerei und wurde zu privatem Wohnraum umgenutzt. Das Gebäude wurde entkernt, energetisch saniert und im Innern mit neuen offenen Grundrissen gestaltet. Ein neuer zweigeschossiger Treppenraum verknüpft das privatere Obergeschoss mit dem Wohn-Koch-Arbeits-Erdgeschoss. Um Licht und Luft in den 7 m tiefen einseitig ausgerichteten Baukörper zu bringen wurde ein neues, angehobenes Dach mit Oberlichtern und ein verglastes Atrium im Obergeschoss vorgesehen.
Bild
Vor dem Umbau
denkmalgerecht sanierte Fassade
Fassade / Treppenraum
Luftraum I
Luftraum II
Schlafen
Wohnen
XXX
Lindenhof
Sanierung und Umnutzung von zwei Pavillions und einer Tischlerei am Lindenhofweiher Status: Realisiert Ort: Lindenhofsiedlung, Berlin-Tempelhof Jahr: 2010-2011 Projekt: roedig.schop architekten Projektleitung Lph 1-8: Johannes Krohne Fotografien: Gianni Plescia Bauherr: GeWoSüd Genossenschaftliches Wohnen Berlin-Süd e.G.
Text
Die zwei Pavillions und die Tischlerei befinden sich in der genossenschaftlichen Lindenhofsiedlung von Martin Wagner aus den 1920er Jahren direkt am Lindenhofweiher innerhalb der historischen Gartenanlage von Lebrecht Migge. In Abstimmung mit dem Denkmalschutz wurden die Gebäude der GeWoSüd saniert und auf ihre ursprüngliche Kubatur der 20er Jahre rückgebaut. Zukünftig werden sie als Tischlerei, Trafogebäude und Gemeinschaftsraum mit Kochgelegenheit und Thekensituation genutzt.
Plan
Lageplan
Grundriss Pavillon
Ansicht Pavillon
Ansicht Tischlerei
Bild
Panorama 1929 / 2010
Praxis Dr. Kurz
Umgestaltung einer Hausarztpraxis Status: Realisiert Ort: Am Schmiedberg 3, 85653 Aying Jahr: 2010-2011 Bearbeiter: Bernhard Kurz Zusammen mit: Laura Kummer (Innenarchitektin) Fotos und Graphik: Johanna Kurz Bauherr: Dr. Sabine Kurz
Text
Die Übernahme einer Hausarztpraxis im ländlichen Raum kann nicht nur den neuen Arzt, sondern auch den unterstützenden Architekten vor interessante Herausforderungen stellen. Ein bestehendes Gebäude dass sich sehr stark am ländlichen Raum orientiert. Ein seit langen Jahren ansässiger Arzt der sein Lebenswerk weitergeben muss. Eine junge Ärztin die mit frischem Schwung ans Werk gehen will, ohne dabei die bestehende Klientel zu sehr zu verschrecken. Das Ganze gewürzt mit einem geringen Budget, dass keine großen Sprünge bzw. bauliche Eingriffe erlaubt. Nach intensiven gemeinsamen Überlegungen mit der Bauherrin wurden neben einer großzügigen Entrümpelung kleinere Eingriffe an den wichtigen gestaltprägenden Stellen festgelegt. Ein übergreifendes Farbkonzept legte als beruhigenden Konterpunkt zu den dominanten Holzoberflächen schlichtes Weiß kombiniert mit einem warmen Grauton fest. Punktuell werden kleine Akzente in rot gesetzt. Neue Türen in strahlendem Weiß erhellen den Wartebereich, wo ein graphisches Wandordnungsystem in grau Stuhlrammschutz, Zeitschriftenhalter und Garderobe in einem vereint. Das graue Band endet visuell im neuen Anmeldungsmöbel welches den Patienten einen freundlichen Empfang bereitet. Einhergehend mit dem Innenausbau wurde ein passendes graphisches Konzept entwickelt, dass nicht nur Logo und Orientierung beinhaltet, sondern auch an vielen Stellen in der Praxis kleine Entdeckungen für jung und alt bereithält.
Bild
Anmeldung
Unterhaltung
Entrée
Wartezimmer
Unterhaltung
Sprechzimmer
Orientierung
Bestandshaus
Lac de Kremmen
Ausbau eines Bootsschuppens zum Wochenendrefugium Status: Realisiert Ort: Seeweg, Kremmen Jahr: 2009-2010 Projektleitung: Johannes Krohne Bauherr: privat
Text
Der Bootsschuppen aus den 70er Jahren in Holzbauweise befindet sich am Kremmener See ca. 45 Autominuten von Berlin-Mitte entfernt. Der in einem Seitenarm des Sees stehende Pfalbau in Holzständerbauweise mit seiner patinierten Holzfassade wurde in seinem äußeren Erscheinungsbild erhalten. Der Innenraum wurde komplett überarbeitet. Es entstand hier auf ca. 12 m² ein Ort zum Ausruhen und Erholen. Der Einbau eines Koch-Stauraum-Möbels gliedert den Aufenthaltsraum. Darunter, zugänglich durch eine Bodenluke, befindet sich das Ruderboot.
Plan
Umgebungsplan
Lageplan
Grundriss
Bild
Blick vom Kanal
Ostfassade
Eingang
Blumen
Candlelight
Umgebung
Studie
Isartorplatz
Hohes Wohnen in München Status: Studie Ort: Isartorplatz, 80331 München Jahr: 2004-2005 Bearbeiter: Bernhard Kurz
Konzept
Als eine der wenigen noch wachsenden Städte Deutschlands ist in München ein steigender Bedarf für neuen Wohnraum vorhanden. Unter Einbezug der Kapazitätsgrenzen Münchens, sowie dem Anspruch vieler Menschen an zentrumsnahes Wohnen wurden Möglichkeiten der Nachverdichtung insbesondere zur Integration hoher Häuser (60m) in und um Münchens geschützte Altstadt geprüft. Beim bearbeiten Baufeld - Münchens Isartorplatz am Altstadtring - handelt es sich nicht nur um den Platz vor einem von Münchens Wahrzeichen, sondern auch um einen Ort, der sich seit Jahren in einem äußerst unbefriedigendem Zustand befindet. Die städtebauliche Grundannahme sieht eine Aufnahme der Traufhöhe zum Platz und ein Verstärkung des Raums um das Isartor durch Hochziehen zur abgelegenen Seite der Kreuzung vor. Die derzeit chaotische Straßenführung wird bereinigt. Ein neu gestalteter, ruhiger, öffentlicher Innenhof, abgeschottet zur vielbefahrenen Straße, schafft neue Aufenthaltsqualitäten für das gesamte Viertel. Großzügige, offene und flexible Wohnungen mit Orientation sowohl zum Hof als auch zur Straße beantworten die Nachfrage nach hochqualitativem Wohnraum in München. Die großen Fenster werden dabei als Medium der Interaktion zwischen Innen- und Außenraum genutzt. Ein eigener Raum, der, vom Ort der Entspannung bis hin zum offenen Balkon, vieles sein kann. Die für München typische Putzfassade integriert das Gebäude in die Nachbarschaft und erfreut beim Näherkommen durch überraschende Struktur..
Plan
Lageplan
Wohnungsgrundriss
Schnitt
Ansicht Nord
Ansicht Ost
Fassadendetail
Bild
Städtebaumodell
Außenperspektive
Außenperspektive
Innenperspektive
Innenperspektive
Putzstruktur
THF-Tempelhof
Revitalisierung Flughafen Berlin Tempelhof Status: Studie Ort: Flughafen Tempelhof, 12101 Berlin Jahr: 2006 Bearbeiter: Johannes Krohne, Bernhard Kurz
Konzept
Ab 2012 wird der gesamte Flugverkehr der Region Berlin-Brandenburg im neuen Hauptstadt Airport BBI im Südosten der Stadt konzentriert sein. Der Betrieb der beiden anderen Berliner Flughäfen Tegel und Tempelhof wird komplett eingestellt. Besonders der älteste Verkehrsflughafen Tempelhof war über viele Jahre lang ein großes Politikum. Gebaut von den Nationalsozialisten, bis zum Ende des 2. Weltkriegs nie fertiggestellt, Hauptflughafen während der Luftbrücke, Heimat der US Air Force in über 40 Jahren und ehemalige Lebensader West-Berlins, so hat der Zentralflughafen heute wie gestern seinen Platz in den Herzen der Berliner. Hauptargument für die Schließung des viertgrößten Gebäudes der Welt waren die hohen Verluste die Tempelhof jedes Jahr verzeichnen musste, ohne dabei zu berücksichtigen, dass dafür nicht der Flugbetrieb sondern die großen Leerstände und die daraus resultierenden Erhaltungskosten verantwortlich waren. Die zentrale Lage in Berlin, die Umwandlung in einen Business Airport für kleine Flugzeuge (<50t) und die Integration fehlender Funktionen hätten aus diesem Stück lebender Geschichte eine finanziell erfolgreiche Ergänzung und keine Konkurrenz zum Großflughafen `Berlin Brandenburg International´ werden lassen können. Das neue Raumprogramm sieht einen Erhalt des Flughafens mit Abfertigungshalle vor, ergänzt durch ein hochklassiges Hotel mit Wellnessbereich, ein Konferenzzentrum, ein Museum, neue Geschäfte und Gastronomie, eine VIP-Lounge, eine direkte U-Bahn Anbindung sowie eine neue Tiefgarage. Bearbeitet wurde der zentrale Bereich, der die größten, schlecht nutzbaren Leerstände aufweist. Hier werden die höchsten Synergieeffekte für den Gesamtkomplex erwartet. Die drei historisch wichtigen Sonderräume werden als Hauptverteilerräume neu integriert und organisieren so das ganze Gebäude. Direkte Weg- und Blickbeziehungen machen das Gebäude wieder verständlich, erlebbar und transparent.
Plan
Luftbild
Schwarzplan
Lageplan
Grundriss Ebene 1
Grundriss Ebene 7
Längsschnitte
Querschnitte
Ansichten
Bild
Schnittmodell
Abfertigungshalle vorher 1
Abfertigungshalle nachher 1
Abfertigungshalle vorher 2
Abfertigungshalle nachher 2
Ehrenhalle vorher
Foyer Konferenz nachher
Sporthalle/Tanzsaal vorher
Hotelfoyer nachher
Hauptrestaurant
Ansicht Flugfeld vorher
Ansicht Flugfeld nachhert
Wettbewerb
Bauhaus Museum Weimar
Neubau eines Museums für die Sammlung zur Vorgeschichte, Geschichte und Nachwirkung des Staatlichen Bauhauses Weimar. Status: Abgeschlossen Ort: Minolplatz, 99423 Weimar Jahr: 2011 Bearbeiter: Johannes Krohne, Bernhard Kurz Mit: Francesca Fornasier Auslober: Klassik Stiftung Weimar
Text
Congress Centrum und ehemaliges Gauforum, Weimarhallenpark und städtisches Wohngebiet: Am Drehpunkt dreier morphologisch sehr unterschiedlicher Teile der Stadt integriert sich das neue Bauhaus Museum Weimar auf selbstbewusste Art und Weise. Betrachtet man die städtische Körnung, so ist das neue Bauhaus Museum den großformatigen Bauten Gauforum, Neues Museum und Weimarhalle zugeordnet. Das neue Aushängeschild der Stadt positioniert sich in Staffelung mit den Seitenfassaden des ehemaligen Gauforums, wodurch eine gleichmäßige, angenehme Abfolge in Flucht des anschließenden Wohnblocks entsteht. Um eine visuelle Verknüpfung mit dem gesamten Stadtgebiet herzustellen, wird das Gebäude in die Höhe entwickelt. Die damit einhergehende Reduktion der Grundfläche schafft öffentlichen Raum in einem dem Kontext angemessenen Maßstab. Zielsetzung für diesen neuen Raum ist eine Stärkung der Grünzone und eine Überlagerung des Parks mit dem Stadtraum. Die Verlegung der Straße steigert zusätzlich die Aufenthaltsqualität. Im Zuge dessen wird auch die derzeit noch vorhandene Barriere zum Park Das Gebäude selbst geht noch einen Schritt weiter. Die Decke über dem Erdgeschoß nimmt Bezug auf die Unterkante der Baumkronen. Zurückgesetzte Glasfassaden erlauben einen Blick auf die vier Kerne, die den massiven oberen Teil des Gebäudes tragen sowie Durchblicke aus jeder Richtung. Besucher nehmen nach Kauf der Eintrittskarte einen Lift ins obere Foyer mit spektakulärer Aussicht und starten von dort in die von oben nach unten strukturierte Ausstellung. Dabei leitet die zentrale, skulpturale Treppenanlage, die zusätzlich die Geschosse visuell verknüpft, durch das Museum. Um die vier tragenden Kerne herum entstehen auf jedem Geschoß großzügige, flexibel nutzbare Raumlandschaften. Ermöglicht wird dies durch eine raumhaltige Rastertragstruktur, die gleichzeitig Klima- und Lichttechnik integriert. Der klimatisch träge, massive Baukörper in Niedrigenergiestandard wird über Erdsonden mit Wärmepumpe, in Kombination mit Flächenheizung und Betonkernaktivierung, im Winter geheizt und im Sommer gekühlt. Die Lüftungsanlage zur Regulierung der Feuchtigkeit und zum Luftaustausch wird weiterhin mit einer Wärmerückgewinnung kombiniert, die den Energieverlust auf ein Minimum reduziert. Photovoltaikzellen auf dem Flachdach ergänzen das Konzept.
Plan
Schwarzplan
Verknüpfung Stadtraum
Verknüpfung Wege
Verknüpfung Grünraum
Verknüpfung Visuell
Lageplan und Schnitt
Schema – Grundriss / Schnitt / Treppe
Grundriss EG – Karte / Café / Shop
Grundriss OG 1 – Verwaltung / Garderobe / WC
Grundriss OG 2 – Lager / Schaulager
Grundriss OG 3 – Schausammlung
Grundriss OG 6 – Kino / Café / Cluster
Grundriss OG 7 – WC / Technik / Werkstätten
Schnitt
Bild
Städtebaumodell 1
Städtebaumodell 2
Blick vom Park
Blick vom Weimarplatz
Wohnzimmer Wittstock
Neue Ideen für Wittstock/Dosse. Status: Abgeschlossen Ort: 16909 Wittstock/Dosse Jahr: 2011 Bearbeiter: Johannes Krohne, Bernhard Kurz Auslober: Europan
Text
Für das am Autobahnkreuz zwischen den beiden größten deutschen Städten Berlin und Hamburg sowie der Hansemetropole Rostock hervorragend gelegene Städtchen Wittstock/Dosse wurden neue Ideen zur Stadtgestaltung und -organisation gesucht. Die Aufwertung und Verdichtung der Kernstadt sind neben einer stärkeren Verknüpfung über die historische Stadtmauer und den Grüngürtel hinaus die wichtigsten notwendigen Maßnahmen. Optische aber auch haptische Orientierungshilfen durch neue Wegebeziehungen an allen Stadtausgängen leiten den Besucher ins Innere der Stadt. Durch Aufweitung des Grüngürtels entlang der Flüsse Glinze und Dosse werden die Qualitäten der Flusslandschaft in die Parkgestaltung einbezogen. Die Grünzone wird definiert als Rückbauzone in der Neubauten nicht zugelassen sind und ein sinnvoller Rückbau angestrebt wird. Die Außenstadt fungiert künftig als Puffer um Bevölkerungsschrumpfung bzw. -wachstum aufzufangen. Im Bereich der Infrastruktur wird Wittstock behutsam auf die ökologischen Anforderungen des 21. Jahrhunderts eingestellt. Qualität und Umfang des Radnetzes werden, wie auch die zentralen Parkmöglichkeiten an den drei Zufahrtsstraßen, weiter ausgebaut. Ziel ist es den Verkehrs- und Parkdruck auf die Innenstadt abzubauen. Der alte Bahnhof wird wieder zum Drehpunkt des Verkehrs. Hier treffen bereits Bahn, Bus und Auto aufeinander. Neue Einrichtungen für Radfahrer ergänzen diesen Mix zukünftig und steigern die Attraktivität für Tagestouristen und Einwohner. Durch die Umgehungsstraßen wurde das Verkehrsaufkommen in der Stadt bereits deutlich reduziert. Besonders in der Kernstadt eröffnen sich im Verkehr weitere Möglichkeiten die Lebensqualität noch einmal deutlich zu steigern. Leitbild ist das auf europäischer Ebene umgesetzte Konzept „Share Space“, bei der bisher vom Verkehr dominierter öffentlicher Straßenraum lebenswerter gemacht werden soll. Grundgedanke ist, dass in heutigen Städten öffentlicher Raum meist überreguliert ist (Stichwort Schilderwald), was jedoch weder die Sicherheit noch die Qualität des Stadtraums positiv beeinflusst. Anstatt den öffentlichen Raum mit Bordsteinen, Abgrenzungen und Schildern aufzuteilen und abzugrenzen, wird ein gemeinsamer Raum ohne Barrieren auf einer gleichberechtigten Ebene hergestellt. Eine lediglich orientierende Zonierung in Kombination mit der Reduktion der Regeln auf „Rechts-vor-Links“ schafft die gewisse „positive Unsicherheit“, die alle Verkehrsteilnehmer zu situationsbedingter Lageeinschätzung und gegenseitiger Rücksichtsnahme führt. Der Raum wird den Menschen zurückgegeben, ohne ihnen die Möglichkeiten und Vorteile des motorisierten Verkehrs zu nehmen.
Plan
Schema Stadtlayout Vorher / Nachher
Lageplan Stadt
Schema Stadtveränderung
Schema neuer Stadtraum
Lageplan Stadtblock
Lageplan Werderstraße
Farbindex Wohnen
Grundriss EG
Grundriss OG 1
Grundriss OG 2
Ansichten
Bild
Postkarte „ - nur herein!“
Postkarte „ - in die gute Stube!“
Postkarte „ - gemeinsam zu Hause.“
Haus 01
Wohnsiedlung aus Ziegel - Augsburg Status: 2. Preis Jahr: 2005 Bearbeiter: Johannes Krohne, Georg Schnase Auslober: Ziegelzentrum Süd
Text
Der städtebauliche Ansatz sieht keine herkömmlichen Straßen ( Fahrbahn-Gehweg-Grünstreifen ) vor. Es werden gepflasterte Platzräume mit Aufenthaltsqualität geschaffen , die alle Komponenten eines Straßenraumes vermischen. Fahrzeuge und Fußgänger werden nicht diskreten Bereichen zugeordnet. So kann dieser wenig befahrenen Raum viel freier bespielt werden. Bäume sind unregelmäßig über den öffentlichen Raum verteilt sie dienen als belebendes, Schatten spendendes und verkehrsberuhigendes Element. Eine Grünschleife verbindet die im Norden und Süden an die Siedlung angegliederten Grünräume. Die Bebauung ist direkt an der Straße positioniert und stärkt so die räumlichen Qualitäten des Platzraumes. Die Öffnungen von Küche und dem extrovertierten Gemeinschaftsraum ( Arbeiten / Erweiterung des Wohnraums / Lesen / Fernsehen ) im 1.OG bilden den Bezug zum öffentlichen Raum. Im Gegensatz dazu orientieren sich die restlichen Funktionen zum privaten Garten. Dieser ist ein von Mauern und dem Haus begrenzter Hof mit engem Bezug zum raumhoch verglasten nach Süd-Westen oder Süd-Osten orientierten Wohnraum, der mit dem Hof zu einem Raum verschwimmt. Desweiteren gibt es 3 Zimmereinheiten mit jeweils eigenem Bad. So ist das Haus sowohl für Familien als auch Wohngemeinschaften tauglich. Die Zimmereinheit im Erdgeschoss kann direkt von der Straße erschlossen und so als Einliegerwohnung sowohl in das Haus intergriert als auch seperat genutzt werden. Die Gebäude sind in einer doppelschaligen Konstuktion gefertigt. Die tragende Schicht ist in Stahlbeton ausgeführt, da große Öffnungen vorgesehen sind. Die äußere Schicht ist eine weiß geschlämmte Klinkerschale. Im Eingangsbereich gibt es eine Ausnahme. Das Eingangselemnt mit Vordach kann in verschiedenen Materialien ( Holz ,Cortenstahl, Beton, gefärbte oder bedruckte Faserbetonplatten) gefertigt werden. Das individuell Element - Material als Hausnummer.
Plan
Städtebauliches Schema
Lageplan
Bild
Perspektive vom Garten
Design
Möbel
Naked Table
Ein Tisch für alle Fälle. Auf alle Fälle schön. Zum Wohnen und Arbeiten. Status: Realisiert Jahr: 2007 Bearbeiter: Johannes Krohne, Bernhard Kurz
Text
Ein simpler Ansatz. Eine leichte Verschiebung. Ein einfaches System. Stabil, pflegeleicht, praktisch und schön. Das Gestell: Schwarzer Stahl. Geölt. Die Platte: Wie man sie für sich haben will...
Bild
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Naked Table Office
Ein Tisch für alle Fälle. Auf alle Fälle schön. Für Büro und Arbeit. Zuhause oder in der Welt. Und in der Welt zu Hause. Status: Realisiert Jahr: 2009 Bearbeiter: Johannes Krohne, Bernhard Kurz
Text
Das Gestell: Schwarzer Stahl. Geölt. Ein simpler Ansatz. Eine leichte Verschiebung. Ein einfaches System. Stabil, pflegeleicht, praktisch und schön. Zwei rollende Ergänzungen: Schwarzes MDF, weiße Beschichtung. Stifte, Ordner, Unterlagen, Abfall. Kompakt verstaut. Ins Design integriert.
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Reklam yourself
Bücherregal für Reklam Hefte Status: Realisiert Jahr: 2010 Bearbeiter: Johannes Krohne
Text
Lesen bildet. Viel Lesen bildet mehr. Und wenn´s dann noch schön aussieht, macht allein schon das Hinsehen Spaß.
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Produkte
Ei-Home
Wer will ein weichgekochtes Ei? Status: Realisiert Jahr: 2006 Bearbeiter: Johannes Krohne, Bernhard Kurz
Text
Alles in Einem, das Ei, das Salz, der Löffel. Massiver Beton. Leichtes Metall. Für windige Tage und stürmische Menschen.
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Büro
Impressum
IFUB* Städtebau / Architektur / Meer Johannes Krohne - Bernhard Kurz - GbR Steinsdorfstr. 15, 5.OG 80538 München Haftungsausschluss gemaß: http://www.disclaimer.de/disclaimer.htm
Vitae
Johannes Krohne
Johannes Krohne Dipl. Ing. Architektur krohne@ifub.info seit 2012 IFUB*, Städtebau/Architektur/Design, München/Berlin 2007 – 2012 Freie Mitarbeit, Wiewiorra Hopp Architekten, Berlin 2011 – 2009 Freie Mitarbeit, roedig.schop.architekten, Berlin 2006 – 2007 Freie Mitarbeit, de+ architekten, Berlin 2000 - 2006 Technische Universität München, Diplom-Ingenieur Architektur 2005 Mitarbeit, Krüger Wiewiorra Architekten, Berlin 2003/2004 TU-Delft, Niederlande, Architektur
Bernhard Kurz
Bernhard Kurz Architekt, ByAk 185.200 kurz@ifub.info seit 2012 IFUB*, Städtebau/Architektur/Design, München/Berlin 2010 – 2012 Freie Mitarbeit, WEBERWÜRSCHINGER Architekten, Berlin 2010/2011 Auslandsaufenthalt Tokyo, Japan 2007 – 2010 Mitarbeit, WEBERWÜRSCHINGER Architekten, Berlin 1999 - 2006 Technische Universität München, Diplom-Ingenieur Architektur 2005 Mitarbeit, samazuzu arquitectos, Spanien 2003/2004 Arkitektur- og designhøgskolen i Oslo, Norwegen, Architektur 2001 Auslandsaufenthalt Zentral- und Südamerika
Leistungen
Architektenleistungen: Für alle Leistungsphasen nach HOAI für Bauleitplanung, Gebäude und Raumbildende Ausbauten. Für detaillierte Informationen zu den Leistungsphasen siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsphasen_nach_HOAI Möbeldesign: Planung und Betreuung der Produktion von Möbeln als Einzelstücke oder Serien in Zusammenarbeit mit langjährig erprobten Tischlereien und Metallbauunternehmen. Energieberatung: Nach Bafa, EnEV Nachweis, Gebäudeenergieausweis, KfW Förderanträge. Für detailierte Informationen zum Leistungsbild siehe: http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energiesparberatung/index.html Zusätzliche Leistungen in unserem Netzwerk: Fotografie, Grafik und Webdesign.
Kontakt
IFUB* // München: Steinsdorfstraße 15 80538 München kurz@ifub.info 089 - 41 41 08 88 0177 - 170 7328 IFUB* // Berlin: Prenzlauer Berg 17 10405 Berlin krohne@ifub.info 0178 - 44 71 551
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